Kommunen sagen Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen - wir wollen, dass auch Reutlingen mitmacht
Was wäre eigentlich, wenn wir diesem Flüchtlingselend nicht mehr tatenlos zuschauen würden? Wenn wir Menschen aus den Lagern heraus nach Deutschland holen würden? Wenn wir tatkräftig zeigen würden, dass uns das Schicksal der Flüchtlinge dieser Welt nicht gleichgültig ist?
Die Idee ist nicht neu. Immer wieder nehmen Staaten Flüchtlinge aus akuten Krisensituationen auf und gewähren ihnen sicheren Aufenthalt. Deutschland hat zuletzt vietnamesische Boatpeople und Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Bosnienkrieg aufgenommen. Dieses Resettlement genannte Verfahren kann sicher nicht die Lösung für die weltweite Flüchtlingsproblematik sein, aber es ist vielleicht für einige die Rettung. Lange, gefährliche und teure Fluchtwege könnten vermieden werden. Resettlement ist sicher kein Ersatz für Asyl: nach wie vor müssen Flüchtlinge das Recht haben, an europäischen Grenzen Schutz und Asyl zu fordern. Aber Resettlement könnte ein deutliches Signal setzen! Gegen Ausgrenzung, Anfeindung und Abschottung von Flüchtlingen.
Tübinger/Reutlinger Aufruf
Zum Start der lokalen Save-Me-Kampagnen in Tübingen und Reutlingen gibt es einen gemeinsamen Aufruf des Asylcafes Reutlingen und des Asylzentrums Tübingen. Ziel ist, Partnerorganisationen auf der lokalen Ebene zu finden, die die lokale Kampagne politisch mittragen. Hier geht es zum Reutlinger/Tübinger Aufruf.
Machen Sie mit und werden Sie Patin/Pate
Eine zentrale Aktivität der Kampagne ist die Werbung von Patinnen und Paten. Übernehmen Sie eine Patenschaft! Finden Sie weitere UnterstützerInnen. Wenden Sie sich an Ihre Stadträte und Stadträtinnen und Ihre zuständigen Kommunalpolitiker und -politikerinnen. Unterstützen Sie die SAVE ME-Kampagne und sagen Sie Ja! Informieren Sie sich und werden Sie Pate/Patin !

